Wenn Ihnen die HBO-Serie „Chernobyl“ gefallen hat, wird Ihnen wahrscheinlich auch „Radioactive Emergency“ von Netflix gefallen.
Sie handelt von der Kleinstadt Goiânia im Jahr 1987. Eine verlassene Klinik wurde von Plünderern ausgeraubt, die einen schweren Gegenstand mitnahmen, der Cäsium-137-Pulver enthielt. Sie brachten ihn nach Hause und verteilten ihn an Kinder und Nachbarn. Mehr Spoiler werde ich hier nicht verraten.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist:
- Hervorragende schauspielerische Leistung, sehr überzeugend, besser als in „Chernobyl“
- Es zeigt, wie Menschen unter Stress reagieren: emotional, unlogisch
- Es zeigt auch, wie es den Behörden oft an Protokollen und Methoden mangelt, um mit den Menschen zu sprechen und sie zu überzeugen
- Völlige Unvorbereitetheit im Umgang mit entlassenen Patienten: Sie hatten keinen Ort, an den sie gehen konnten, kein Geld, keine Kleidung, doch das System hat sie einfach hinausgeworfen
Dies ist eine jener Serien, die zeigen, wie gefährlich es ist, sich mit Dingen zu befassen, die man nicht versteht, und dass Behörden über angemessene Notfallprotokolle und vor allem über eine gute Kommunikation verfügen sollten.
Den Trailer gibt es hier.
Die wahre Geschichte dahinter können Sie hier nachlesen.